Freitag, 4. Januar 2019

Kalte Hände


Bertha stand mit hängendem Kopf im Stall. Knut, der Bauer, hatte ihr gerade frisches Heu gebracht und ein paar Worte mit ihr gesprochen. Doch das konnte sie alles nicht aufmuntern. Ganz im Gegenteil. Das nächste Mal, wenn er sie im Stall besuchte, würde er sie melken. Allein der Gedanke daran ließ sie erschaudern.
Im Sommer, ja im Sommer, da war alles viel schöner. Da waren seine Hände von der schweren Arbeit zwar auch rau, doch wenigstens waren sie warm. Und überhaupt. Das ließ sich gar nicht miteinander vergleichen. Im Sommer war sie nie allein. Dann stand sie nämlich nicht, wie jetzt, im Stall, sondern draußen auf der Weide. Dort hatte sie viele Freunde. Fritz der Maulwurf schaute täglich vorbei und jede Menge Spatzen. Ab und an hielt sie auch mit einer Weinbergschnecke einen Plausch. Im Sommer auf der Weide war immer was los. Ja und das Gras mit den frischen Kräutern schmeckte natürlich viel besser, als das getrocknete, das sie im Winter bekam.
Bertha seufzte. Es würde wohl noch einige Monate dauern, bis sich ihr Leben wieder zum Besseren wende würde. Sie musste halt durchhalten.
Lustlos kaute sie an ihrem Heu, als unerwartet die Stalltür geöffnet wurde. Es war Knut, der Bauer, und er war nicht alleine. Er zog etwas hinter sich her, das wohl nicht gewillt war, ihm zu folgen.
„Nun komm schon, Helene, ich weiß, dass du lieber in deinem Stall geblieben wärst. Aber es geht halt nicht. Fritz, dein Bauer, musste ins Krankenhaus und so lange soll ich mich um dich kümmern. Komm, mach schon. Sei nicht so störrisch, wie ein alter Esel.“
Bertha horchte auf! Helene? Wer bitte schön, war das? Noch konnte sie nur Knut erkennen, aber bald fiel ihr Blick auf eine schneeweiße Ziege. ‚O mein Gott!’, dachte Berta. ‚Das hat mir gerade noch gefehlt. Eine alte meckernde Ziege! Womit habe ich das verdient.
Schließlich ließ sich Helene in die freie Box neben Bertha führen.
Knut machte die beiden sogar miteinander bekannt, was Bertha wirklich rührte und die blöde Ziege zum meckern veranlasste.
‚Na, das kann ja heiter werden’, dachte Bertha.
„Ziemlich cool hier“, bemerkte Helene, nachdem der Bauer die Stalltür geschlossen hatte.
Bertha reagierte darauf nicht.
„He, Bertha, warum sprichst du nicht mit mir?“
Sollte sie ihr die Wahrheit sagen? Dass sie keine Lust hatte auf ständiges Gemecker, oder sollte sie ihr zunächst einmal freundlich begegnen?
Bertha entschied sich, freundlich zu sein.
„Doch, doch“, beteuerte sie deshalb, „natürlich unterhalte ich mich mit dir. Ich bin doch froh darüber, endlich jemanden zu haben, mit dem ich reden kann.“
Zum Teil stimmte ihre Aussage ja. Sie freute sich über Unterhaltung. Bertha hätte sich halt nur einen anderen Gesprächspartner gewünscht. Einen mit Niveau und keine dumme Ziege. Aber sie war zu gut erzogen, als ihrer Stallnachbarin dieses zu sagen.
„Gut! Das freut mich. Dann auf gute Nachbarschaft.“
Bald darauf kauten beide an ihrem Heu.
„Ist langweilig im Winter im Stall, nicht wahr?“, machte Bertha einen Vorstoß.
„Geht schon!“, erwiderte die Ziege.
Besonders gesprächig schien sie nicht zu sein.
„Im Sommer ist alles besser!“, meinte Bertha.
„Nur in deinem Kopf!“, entgegnete Helene.
Bertha sah hoch. „Wie meinst du das?“
„Na, ist doch klar“, sagte die Ziege und es klang ein bisschen überheblich, „wie du dich fühlst, hängt davon ab, was du denkst.“
Am liebsten hätte Bertha geantwortet: „Du spinnst doch!“, aber sie ließ sie zunächst weiter reden. Vielleicht konnte sie ja doch etwas von einer Ziege lernen.
„Weißt du“, fuhr Helene fort, „du wirst schon im Herbst traurig, weil du weißt, was auf dich zukommt. Schließlich kennst du ja schon die Situation im Stall.“
Bertha nickte: „Ja, ich weiß genau, wie sich das anfühlt.“
„Siehst du. Das meine ich. Du bewertest die Situation nach deiner bisherigen Wahrnehmung. Das bedeutet, dass du nicht mehr neutral bist, sondern du urteilst aufgrund deiner früheren Wahrnehmung schon im Vorfeld.“
Bertha war platt. Die Ziege hatte es echt drauf.
„Du meinst, es sind meine Gedanken, die bewerten, dass es im Stall schlecht ist.“
„Genau. Du fühlst dich dann genau so, wie du es dir in deinen Gedanken ausmalst. Im Sommer produziert dein Gehirn Glücksgefühle. Das bedeutet also, dass dein Gehirn dein Fühlen beeinflusst.“
„Soll das heißen, ich muss nur meine Gedanken ändern, und schwupps, fühle ich mich auch im Winter im Stall glücklich?“
„Bingo! Du hast es erfasst. Es liegt an dir selbst, ob du traurig oder glücklich bist. Wir können unsere Gefühle in gewisser Weise mit unseren Gedanken steuern. Es kommt immer auf unsere Bewertung einer Situation an. - Schau mich an! Ich bin jetzt sogar in einem fremden Stall und mir fehlt mein eigener Bauer. Deshalb bin ich schon ein bisschen melancholisch. - Aber nun bin ich nicht mehr alleine. Das ist doch ein guter Grund, glücklich zu sein.“
Vielleicht hatte Helene recht mit dem, was sie sagte. Bertha wollte es versuchen. Zumindest schien es so, als wären die Tage nicht mehr so arg langweilig und wenn Knut, der Bauer, Helene das erste Mal melken würde, hätten sie bestimmt das nächste Gesprächsthema: Die Menschen und ihre rauen, kalten Hände im Winter!

© Martina Pfannenschmidt, 2019


Dienstag, 1. Januar 2019

Zum neuen Jahr (Gedicht)


Nun ist es da –
das neue Jahr!
Was wird es bringen?
Lachen und singen?
Freude und Tanzen?
Neue Romanzen?
Liebe und Licht?
Viel Zuversicht?
Oder doch Sorgen?
Angst vor dem Morgen?
Krankheit und Leid?
Hass oder Neid?

Ich wünsch Euch Glück,
vom Himmel ein Stück!
Sonne, statt Regen
und Gottes Segen.
Auf ihn müsst ihr bauen,
ihm stets vertrauen.
Dann seid ihr klug,
habt stets genug.
Denn er behüte
mit seiner Güte
und führt ins Licht –
fürchtet Euch nicht!

© Martina Pfannenschmidt, 2015

Montag, 31. Dezember 2018

2018


Ein Jahr neigt sich seinem Ende zu. Noch ein paar Stunden, dann ist es Vergangenheit. Wie schnell das doch geht!
Jahresrückblicke gab es viele in den vergangenen Tagen und ich weiß nicht, wie es euch ergeht, aber ich ertappe mich oft dabei, dass ich vieles schon vergessen habe.
Unsere Zeit ist so schnelllebig und wir werden täglich mit so vielen Nachrichten überhäuft, dass vieles schnell in Vergessenheit gerät, was uns nicht direkt betroffen hat.
Silvester hat für mich immer etwas von Abschied nehmen. Deshalb kann ich es oft nicht vermeiden, auch ein bisschen wehmütig zu werden. – Schon wieder ein Jahr vorbei.
Doch das muss ja gar nicht negativ sein. Ganz im Gegenteil! Wieder ein Jahr, das ich erleben durfte. Wie schön!
Bei einem dankbaren Blick zurück bleibt keine Zeit für dunkle Gedanken. Deshalb sage ich ohne Wehmut: ‚Tschüss 2018!’
Voller Freude schaue ich nach vorne. Was das neue Jahr wohl bringen wird? Was hat es für mich im Gepäck? - Und plötzlich kommt Vorfreude auf.
Sicher gab es für jeden von uns nicht nur glückliche Momente im alten Jahr, doch vielleicht gelingt es uns, all die Kümmernisse an der Schwelle zum neuen Jahr zurück zu lassen. – Dass uns das gelingt, ist mein Wunsch für uns alle!
Kommt gut hinüber ins Jahr 2019!


Sonntag, 23. Dezember 2018

Weihnachtsschimmer (Gedicht)

 Foto: M. Pfannenschmidt

Lichterglanz im Weihnachtszimmer.
Allerorten Glanz und Schimmer.
Kerzen, voller Honigduft.
All das liegt süß in der Luft.

Voller Freude rot die Wangen.
Kleine Kinder, ach, sie bangen,
ob das Christkind an sie dachte
und auch Wunderbares brachte.

Alle Jahre wieder schön,
Kinderaugen glänzen sehn.
Und der Chor singt voller Freud:
Euch wird gebor’n der Heiland heut!

© Martina Pfannenschmidt, 2018


Mit diesem kleinen Gedicht
wünsche ich allen
Besuchern meines Bloghauses
von ganzem Herzen
ein besinnliches Weihnachtsfest!



Sonntag, 16. Dezember 2018

Der Weihnachtstraum (Gedicht)


Kerzen glänzen himmlisch am Baum!
Ist es Wahrheit oder doch nur ein Traum?
Geschenke kann ich darunter sehen!
Darf ich wohl schon dorthin gehen?

Ein Päckchen, es ist klitzeklein.
Das wird doch wohl nicht für mich sein?!
Daneben das Große fände ich klasse,
denn da hinein passt eine Masse.

Dahinter steht aus Stoff ein Hund,
mit braunem Fell und gar nicht bunt.
Der wird für meine Schwester sein.
Die freut sich darüber; sie ist noch klein.

Ich sehe, wie Mama die Blockflöte nimmt
und ein weihnachtliches Lied anstimmt.
Doch gerade, als ich zu singen begann,
fing neben mir der Wecker an.

So ein Mist, es war nur ein Traum!
Heute, da gibt es noch gar keinen Baum.
Doch in ein paar Tagen, da ist es soweit.
Ich kann euch nur sagen: Ich bin bereit!

© Martina Pfannenschmidt, 2018



Freitag, 14. Dezember 2018

Weihnachtsstress


Ich kann euch sagen, dass ist ein Chaos hier. Ich weiß gar nicht, was ich zuerst oder zuletzt tun soll. Es ist noch so unheimlich viel vorzubereiten, bis zum Fest. Der Countdown läuft, könnte man sagen. Nur noch eine Woche. Nur noch eine Woche! Nur noch eine Woche? Ach du liebe Zeit!
Die Weihnachtskarten wollen noch geschrieben werden und die Päckchen! Es ist bestimmt schon viel zu spät dafür. Die Post hat doch ständig mit Verspätungen zu tun. Ach nein, da verwechsle ich was. Das ist ja die Bahn. Obwohl, die Post?! So pünktlich liefern die auch nicht immer. Also, heute müssen die Päckchen zur Post. Das hat jetzt absolute Priorität. Stellt euch nur mal vor, Weihnachten und MEIN Päckchen läge nicht unter dem Tannenbaum von Tante Agnes. Unvorstellbar! Nein! Also, das geht mal gar nicht.
So, alles klar. Die Päckchen müssen heute auf den Weg. Aber, Moment! Ich habe ja gar kein Auto. Jedenfalls jetzt noch nicht. Hoffentlich hat die Post noch offen, wenn Manfred nach Hause kommt. Dann schick ich ihn dorthin. Das ist eine gute Idee. Der hat sowieso mehr Zeit, als ich. Ich muss ja auch noch Plätzchen backen. Bin ich noch gar nicht dazu gekommen. Es war ja ständig was anderes.
Plötzlich standen unerwartet Freunde vor der Tür, wollten mit uns über den Weihnachtsmarkt gehen. Na ja und die Geschenke wollen ja auch besorgt werden. Dauert halt alles seine Zeit. Die Geschäfte sind rappelvoll und wenn man sein Geschenk noch aufwändig und besonders schick verpacken lassen möchte, ja dann dauert das halt alles – und die Zeit läuft einem davon. Ja und plötzlich ist in einer Woche Weihnachten. Fragt mich nicht, wie ich das alles noch schaffen soll.
Ach die Betten! Ich muss ja auch noch die Betten beziehen. Oma und Opa kommen ja über die Feiertage zu Besuch. Und überhaupt: Wann kaufe ich denn am besten ein?
Dieses Mal fällt Heiligabend ja auf einen Montag. Also, wann bitte, kauft man dann ein? An dem Morgen bekommst du doch nirgendwo ein Bein an die Erde. Aber willst du schon am Freitag oder Samstag davor frisches Gemüse und Obst kaufen? Das hält sich doch gar nicht über die vielen Tage. – Ein Stress! Ich kann es euch sagen. Was ich alles noch zu bedenken habe! Und der Baum. Also, den müssen wir morgen besorgen. Sonst bekommst du nur noch den letzten Krüppel. Aber wenn du ihn zu früh besorgst, nadelt er schon, wenn du ihn ins Haus bringst. Ja, das sind alles Überlegungen, die getroffen werden wollen. Schließlich soll alles perfekt sein zum Weihnachtsfest.
Ich weiß nicht! Ich habe die ganze Zeit das Gefühl, etwas ganz Wichtiges vergessen zu haben. Aber eine Woche habe ich ja noch. Wird mir hoffentlich noch einfallen, was es ist. Aber irgendwie macht mich das ganz kribbelig, dass ich nicht weiß, was ich vergessen haben könnte, wenn der große Tag da ist.
So, jetzt Schluss mit dem Geplauder. Ich muss jetzt mal was tun. Am besten mache ich zuerst den Plätzchenteig und während der ruht, packe ich die Päckchen. Ja, so mache ich das, und danach …

Heiligabend!

Ich stehe vor dem Kleiderschrank und suche nach meinem festlichen Outfit, das ich mir für diesen besonderen Tag extra gekauft habe. Bald darauf drehe ich mich stolz vor dem Spiegel. Alles ist perfekt! Die Ente brutzelt bereits im Ofen. Die Kekse liegen duftend in einer Schale. Die Gäste sind eingetroffen. Die Geschenke liegen unter dem perfekt geschmückten Baum. Komplimente sind mir sicher! Und doch! Es ist immer noch da, dieses Gefühl, etwas Wichtiges vergessen zu haben. – In Gedanken gehe ich alles noch einmal durch. Nein, ich habe an alles gedacht. Doch das Gefühl bleibt.
Als ich bald darauf das Wohnzimmer betrete, den strahlenden Baum und die erwartungsvollen Menschen sehe, weiß ich plötzlich, was ich vergessen habe!
Das es Luxusprobleme sind, mit denen ich mich in den letzten Wochen herumgeschlagen habe. Das habe ich vergessen. Und dafür zu danken, dass ich mir vieles leisten kann. Ich habe vergessen, Dankbarkeit dafür zu empfinden, dass ich ein Dach über dem Kopf habe und liebe Menschen an meiner Seite.
Und ich habe noch etwas vergessen: Das nämlich der wichtigste Mensch an diesem Tag nicht bei uns ist. Ich habe vergessen, Jesus einzuladen!

© Martina Pfannenschmidt, 2018

Samstag, 1. Dezember 2018

Nur Gedanken



In meinem alten Blog ‚Klümpchen für die Seele’ habe ich mir oft Gedanken über dies und das gemacht. Vielleicht sollte ich dies wieder aufleben lassen. Zumindest in den Momenten, in denen mir keine Geschichten zufallen möchten. J

Heute ist der 1. Dezember. Unsere Enkelkinder kamen schon in aller Frühe zu uns. Sie waren voller Vorfreude und sicher, dass es auch bei Oma und Opa einen Adventskalender geben würde. So, wie es schon immer war und vielleicht auch noch ein Weilchen bleiben wird.

Kinder haben die wunderbare Gabe, sich an kleinen Dingen zu erfreuen. Das geht uns Erwachsenen oft verloren. Schade eigentlich.

In den letzten Jahren beobachte ich mehr und mehr, dass nicht nur in den Geschäften die Adventszeit viel früher beginnt, sondern auch die Gärten und Häuser werden schon eine Woche vor Beginn der Adventszeit erleuchtet. Wenn ich ehrlich bin, finde ich das ein bisschen schade, denn so ‚verschwimmt’ der Sinn, der hinter den Lichtern steht, ein bisschen.

Auch wenn ich kein Kind mehr bin, so muss ich sagen, ist das Entzünden der 1. Kerze zum Advent für mich immer noch etwas Besonderes. Ich kann es gar nicht genau sagen, was es ist, das mich da berührt. Aber es ist da. Ein kleines Fünkchen Freude - Vorfreude auf eine besondere Zeit. Eine Zeit der Stille und des Friedens.

Gibt es etwas Schöneres, als den Duft von Keksen und Kaffee oder Tee? Bratäpfeln? Und dazu all die vielen kleinen Heimlichkeiten. Das ist es doch, was diese Zeit zu etwas Besonderem macht.

Ich dachte vorhin an meine Kindheit zurück. Genau wie unsere Enkel, so hatte auch ich schon das große Glück, Großeltern mit im Haus wohnen zu haben. Wir waren schon immer eine Großfamilie. Gerade in der heutigen Zeit etwas sehr, sehr Wertvolles. Wir wissen das alle zu schätzen.

Doch heute ist so vieles anders, gegenüber früher. Ich möchte das auch gar nicht miteinander vergleichen, oder bewerten. Zeiten ändern sich – und wir ändern uns mit ihr.

Doch eines ist ganz sicher geblieben. Wir Menschen wünschen uns, damals, wie heute, im Frieden zu leben. Doch er ist heute mehr denn je ein sehr hohes Gut, das es zu bewahren gilt.

Gerade las ich ganz wunderbare Gedanken zu diesem Thema. Sie stammen von John Strelecky, dem Autor des Buches ‚Das Café am Rande der Welt’.

Er fragt: „Hast du schon ein Neugeborenes schlafen gesehen?“ und schreibt weiter: „Ist das nicht der Inbegriff des Friedens?“

Diese Worte haben mich sehr berührt, weil er recht hat.

Wer jemals ein Baby beim Schlaf beobachtet hat, kann seiner Erkenntnis nur zustimmen. Sie können weder sprechen, noch sich wehren. Eigentlich sind sie völlig hilflos. Woher nehmen sie also diese Ruhe und diesen Frieden, den sie ausstrahlen, dieses Vertrauen?

Der Autor schreibt weiter: „Es ist gerade erst hier angekommen, um seine menschlichen Erfahrungen zu beginnen“ und fügt an: „Besteht da etwa noch eine Verbindung woanders hin?“

Haben wir Erwachsenen diese Verbindung nach dort verloren? Sind wir deswegen oft ängstlich? Fehlt es uns deswegen an dem genügenden Vertrauen darin, dass alles gut ist, so wie es ist? ALLes?

Er schreibt weiter: „Frieden ist ruhig. Es ist ein tiefes Wissen, das weit über Hoffen oder Glauben hinausgeht. Es ist die Gewissheit, dass alles in Ordnung ist und auch weiterhin sein wird. Es ist Vertrauen. Das Gegenteil davon ist Angst. Ungewissheit.

Ob wir in Frieden leben, hängt im Wesentlichen von der Entscheidung ab, ob wir in Vertrauen oder in Angst leben, denn es ist unmöglich, beides gleichzeitig zu leben.“

Und so wünsche ich uns zum morgigen 1. Advent die Erkenntnis und das Vertrauen darin, dass alles gut ist!