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Sonntag, 2. Februar 2020

Spiegel des Himmels (Gedicht)


Ich schließe die Augen und höre dein Rauschen,
dein Glucksen und Gurgeln und Möwengeschrei.
So war es schon immer, seit ewigen Zeiten
ist das wohl dein Schicksal und Fügung zugleich.

Erzählst uns Geschichten vom endlosen Werden,
vom Kommen und Gehen, vom Leben und Sein.
Im Spiel der Gezeiten warst lang du schon vor mir
und wirst es bleibend und fortwährend sein.

Die Wolken, die Sonne und nachts Mond und Sterne,
sie spiegeln sich in dir, doch ändern dich nicht.
Denn du bleibst unendlich, geheimnisumwoben,
der Spiegel des Himmels, Beginn allen Seins.

Welch tiefes Geheimnis liegt in dir verborgen?
Welch Schätze des Ewigen hältst du verwahrt?
Ist Tod dort? Ist Leben? Nur Stille und Frieden?
Der Sitz allen Anfangs? Ein heiliger Ort?

Ich kann nur voll Demut auf all das hier schauen,
auf Wellen und Winde, auf Klippen und Strand,
kann ehrfürchtig werden vor all diesem Zauber,
voll Schönheit und doch voller Urgewalt.

© Martina Pfannenschmidt, 2020




Dienstag, 28. Januar 2020

Warum hat’s niemand kommen sehen? (Gedicht)

Wir lügen und betrügen,

wir streiten und feiten,

wir schlagen und beklagen,

wir schwören und zerstören,

wir knechten und strafrechten

wir prügeln und steigbügeln,

wir bekriegen und besiegen,

wir zerschlagen und ratschlagen,

wir ruinieren und diskutieren,

wir ermorden, massenmorden,

wir unterdrücken mit Entzücken,

wir töten, ohne zu erröten,

wir zerstören, ohne zu hören.


Bis wir klagen und uns fragen:

Warum hat’s niemand kommen sehen,

dass unsere Welt wird untergehen?


© Martina Pfannenschmidt, 2020





Ein kleiner Hinweis: 


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Sonntag, 23. Dezember 2018

Weihnachtsschimmer (Gedicht)

 Foto: M. Pfannenschmidt

Lichterglanz im Weihnachtszimmer.
Allerorten Glanz und Schimmer.
Kerzen, voller Honigduft.
All das liegt süß in der Luft.

Voller Freude rot die Wangen.
Kleine Kinder, ach, sie bangen,
ob das Christkind an sie dachte
und auch Wunderbares brachte.

Alle Jahre wieder schön,
Kinderaugen glänzen sehn.
Und der Chor singt voller Freud:
Euch wird gebor’n der Heiland heut!

© Martina Pfannenschmidt, 2018


Mit diesem kleinen Gedicht
wünsche ich allen
Besuchern meines Bloghauses
von ganzem Herzen
ein besinnliches Weihnachtsfest!







Sonntag, 16. Dezember 2018

Der Weihnachtstraum (Gedicht)


Kerzen glänzen himmlisch am Baum!
Ist es Wahrheit oder doch nur ein Traum?
Geschenke kann ich darunter sehen!
Darf ich wohl schon dorthin gehen?

Ein Päckchen, es ist klitzeklein.
Das wird doch wohl nicht für mich sein?!
Daneben das Große fände ich klasse,
denn da hinein passt eine Masse.

Dahinter steht aus Stoff ein Hund,
mit braunem Fell und gar nicht bunt.
Der wird für meine Schwester sein.
Die freut sich darüber; sie ist noch klein.

Ich sehe, wie Mama die Blockflöte nimmt
und ein weihnachtliches Lied anstimmt.
Doch gerade, als ich zu singen begann,
fing neben mir der Wecker an.

So ein Mist, es war nur ein Traum!
Heute, da gibt es noch gar keinen Baum.
Doch in ein paar Tagen, da ist es soweit.
Ich kann euch nur sagen: Ich bin bereit!

© Martina Pfannenschmidt, 2018






Montag, 9. April 2018

Frühlingserwachen (Gedicht)


Mensch, spürst du es auch?
Der Wind, so sanft wie ein Hauch,
rüttelt, wenn er so leise weht,
am kleinen Köpfchen des Tète à Tète.
Er läutet damit den Frühling ein -
mit bunten Farben und Sonnenschein.

Und auch der Tulipan ganz sacht
aus seinem Winterschlaf erwacht.
Der Blaustern fragt sich, ganz verschreckt:
„Wer hat mich aus dem Schlaf geweckt?“
Die Primel sagt: „Ich könnte schwören,
einen Glockenklang zu hören“.

Auch der Igel hat’s vernommen
und ist aus dem Versteck gekommen.
Die Meise baut jetzt ganz geschwind
an einem Nestchen für ihr Kind.
Und auf der Wiese nebenan
man kleine Lämmchen sehen kann.

Lässt du dich dann davon berühren,
kannst du die Zauberkraft verspüren.
Und du riechst den süßen Duft,
der jetzt liegt in der Frühlingsluft.
Dann wird auch dir das Herze weit,
und große Freude macht sich breit.

© Martina Pfannenschmidt





Donnerstag, 9. November 2017

Gedicht zum Advent

Wenn die Menschen eilig durch die Straßen laufen,
wir losziehen, um eine Tanne zu kaufen -
wenn die Mutter leckere Kekse backt
und der Vater noch Kaminholz hackt –
wenn es überall nach Bienenwachs durftet,
der Opa schwer beim Schneeschieben schuftet –
wenn die Kinder schon die Tage zählen,
die Pfarrer sich mit der Predigt quälen –
wenn liebe Briefe geschrieben werden,
und es heimelig wird hier bei uns auf Erden –
wenn Geschenke erhalten noch buntes Papier,
aus dem Schrank geholt wird das gute Geschirr –
wenn das Silberbesteck noch schnell wird geputzt
und das leider auch nicht sehr viel nutzt –
wenn die Ente schon im Kühlschrank liegt
und nicht mehr über die Wiese fliegt –
wenn der Tannenbaumständer wird gesucht
und Papa beim Einstielen lauthals flucht –
wenn das Haus erstrahlt im hellen Glanz,
die Ella ein Geschenk sucht für ihren Hans –
wenn es nach Glühwein duftet an jeder Ecke,
und Lichter erstrahlen in jeder Hecke –
wenn sich Frieden einstellt auf dieser Welt,
den man nicht kaufen kann - auch nicht für Geld –
wenn das Festgewand noch gebügelt wird,
und die Kinder proben als Engel und Hirt’ –
wenn Oma die Betten noch frisch bezieht,
oder mit Opa gar in den Süden flieht –
wenn der Männerchor noch mal Probe hat,
der Kantor sucht nach dem Notenblatt –
wenn die Einkaufswagen fast überquellen,
ich lieber hier bin, als auf den Seychellen –
wenn der Adventskalender ist fast leer,
und im Himmel singt der Engel Heer –
wenn allüberall die Lieder erklingen,
und wir „Alle Jahre wieder“ singen –
wenn stille Freude stellt sich ein –
dann muss bald Weihnachten sein!

© Martina Pfannenschmidt, 2014



'Vater'

Herr, ich konnte dich nicht finden;
war wie eine Blinde – unter vielen Blinden.
Ich suchte dich an einem fernen Ort,
glaubte, du seiest unendlich weit fort.
Wähnte dich in einem Himmel so fern,
doch du hast alle Menschen so gern.
Du bist in jedem von uns als Licht,
doch warum erkennen viele das nicht?
Du hältst uns mit deiner Liebe umfangen,
denn alle sind wir aus dir hervorgegangen.

Um dich schart sich das himmlische Heer -
doch der Mensch hat keine Flügel mehr.
Denn wir erfüllen momentan
hier auf Erden deinen Plan.
Erst wenn jeder von dir erfährt,
dass er allein das Böse nährt -
werden wir in der Lage sein,
uns von den Fesseln zu befrein.
Und wenn wir dann wieder bei dir sind,
dann wirst du sagen: Komm her, mein Kind.

Dann werden wir unser Leben besehen
und vieles können wir erst dann verstehen.
Doch bis dahin vergeht noch sehr viel Zeit,
denn viele sind für den Weg nicht bereit.
Wir müssen dir noch viel mehr vertrauen
und zusammen die Arche der Neuzeit bauen -
damit wir endlich das Ziel erreichen
und nicht mehr von deiner Seite weichen.
Ich hoffe, dass dieses noch viele erkennen
und dich wie Jesus dann „Vater“ nennen.

© Martina Pfannenschmidt, 2014






Eine traumhafte Reise

Ich schwamm im Meer der Gefühle,
war eins dort, mit allem, was ist.
Getragen von Gottes Güte,
befand ich mich mitten im Licht.

Um mich herum tiefer Frieden.
Sehnsucht war endlich gestillt.
Wie aus der Tiefe geboren,
war ich leicht, wie der Wind.

Getragen auf Adlers Schwingen,
flog ich zum Himmel empor.
Tanzte auf Wolken und schwebte
frei durch unendlichen Raum.

Engel kamen hernieder,
knieten sich zu meinem Fuß.
Sprachen in leiser Weise:
„Glaub nur, alles wird gut!“

Niemals zuvor je im Leben,
war ich der Liebe so nah.
Sah sie mit leuchtenden Augen
und offenem Herzen, fürwahr.

Als ich am Morgen erwachte,
war mir, als sei’s so geschehn.
Ob ich die lieblichen Engel,
wohl einstmals werd wiedersehn?

© Martina Pfannenschmidt, 2017





Mein Leben

He, Leben, wo willst du nur mit mir hin?
Fragst gar nicht, ob ich einverstanden bin.
Willst mit mir hohe Berge erklimmen
und scheinbar meinen Weg bestimmen.

Doch dann antwortete mir das Leben:
Ich will dir nur das Beste geben.
Im Übrigen hast du die freie Wahl –
ist das nicht wirklich genial?

Aber warum ist es dann oft so schwer?
Und weshalb fühle ich mich nur so leer?
Bisweilen ist mein Leben eine Plage;
muss es so sein, stellte ich die Frage.

Ja, sagte mir das Leben dann,
sieh mich doch einmal genauer an.
Alles hatte immer seinen Sinn,
weil ich nun mal dein Leben bin.

Du musst lernen, in allem das Gute zu sehen
und dunkle Wolken, die werden verwehen.
Du solltest keine Tränen mehr weinen,
dann kann auch für dich die Sonne scheinen.

Als ich rückblickend dann mein Leben besah,
da wurde mir wirklich vollkommen klar:
Gerade in den oft schwierigen Zeiten
zeigte mir das Leben besondere Seiten.

Ich erkannte, ich bin von der Liebe umgeben
und werde nach dem 7. Himmel streben.
Denn dann wird das Leben mich begeistern
und ich werde mit Bravour es meistern.


© Martina Pfannenschmidt




Träume

In einem Boot aus weißem Nebel wabere ich
hinüber in das Land meiner Träume.

Federleicht wandele ich über taufrische Wiesen
und schreite durch das Tor, hinter dem die Träume wohnen.

Farblose Gestalten schweben mir entgegen,
um gleich darauf zu entschwinden,
wie ein Schneegestöber im Sommerwind.

Ein glasklarer See lädt mich zum Verweilen ein,
während sanfter Regen die goldenen Zeiger der Zeit antreibt.

In einer fernen Galaxie erscheint ein Regenbogen,
wie ihn niemand schöner sah.

Wie von Zauberhand
rieseln bunte Blumen auf die Erde hernieder.

Ein Schmetterling summt sein fröhliches Lied
und trägt mich auf seinen Schwingen dem Himmel entgegen.

Zaghaft ergreife ich einen Stern,
der bald darauf in meinen Händen zu Staub zerfällt.

Du bist, der du bist, flüstert der Mond
und weist mir den Weg.

Langsam bringt mich mein Boot zurück zum Ufer der Zeit
und entlässt mich in einen neuen Tag.


© Martina Pfannenschmidt, 2015



Kleine Ballerina, tanz!

Ihre Haut so zart wie Rosenblüten.
Ihr Körper voller Grazie, elfengleich.
Ihre Fußspitzen berühren kaum den Boden.
Leise erklingt eine Melodie.
Leicht wie eine Feder beginnt sie zu tanzen.
Ihr Herz schlägt im Rhythmus der Musik.
Sie versinkt in ihr,
verschmilzt mit ihr,
wird eins mit jedem Klang.
Sie ist von einer solchen Anmut und Eleganz,
dass es einem den Atem raubt.
Ihre Seele ist frei – keine Ketten, die sie binden,
nichts, was sie hält.
Sie vergisst die Welt um sich herum,
verbindet den Himmel mit der Erde.
Sie ist ihrem Schöpfer
in unvergleichbarer Weise nah.
Die Melodie verstummt,
die Ballerina zerfließt auf dem glänzenden Boden.
Zurück bleibt ein Sehnen.
Tanz noch einmal für uns, kleine Ballerina, tanz!

Martina Pfannenschmidt, 2015



Freiheit

Ich ging durch einen Zoo,
sah die Tiere in ihren Käfigen.
Ich fragte:
Spürt ihr eure Freiheit?
Sie sahen mich mit großen Augen fragend an.
Ich sah einen Jungen,
der an seinem Laptop Krieg spielte.
Ich fragte:
Spürst du deine Freiheit?
Er sah mich mit großen Augen fragend an.
Ich sah einen Bettler.
Er kniete in einer Einkaufsstraße.
Ich fragte:
Spürst du deine Freiheit?
Er sah mich mit großen Augen fragend an.
Ich war im Zirkus,
sah Elefanten Kunststückchen vorführen.
Ich fragte:
Spürt ihr eure Freiheit?
Sie sahen mich mit großen Augen fragend an.
Ich sah einige Menschen,
sie waren aus Furcht aus ihrem Land geflohen.
Ich fragte:
Spürt ihr eure Freiheit?
Sie sahen mich mit großen Augen fragend an.
Ich sah eine alte Frau.
Sie tat ihren letzten Atemzug.
Ich fragte:
Spürst du deine Freiheit?
Sie sah mich an und lächelte.


© Martina Pfannenschmidt, 2015



Liebe

Dichter rangen für sie um Worte.
Lieder wurden um sie vertont.
Menschen suchen sie verzweifelt.
Kinder leben in ihr fort.

Wer sie erlebt hat,
wird um sie kämpfen.
Wer in ihr badet,
fühlt sich erquickt.
Wer ihr zu nah kommt,
mag fast verbrennen.
Wer sie gefunden,
stets fröhlich ist.

Die Liebe, sie ist lodernd, lichtvoll,
tröstend, umarmend, zärtlich und rein.
Sie ist wie heißer Kakao aus süßer Schokolade
und warmer Regen auf brauner Haut.

Doch das, was wir als Liebe kennen,
ist ein Bruchteil dessen, was sie wahrlich ist.
Einst, wenn wir in ihren Strömen brennen,
werden wir wissen, was echte Liebe ist.

© Martina Pfannenschmidt, 2015




Glück

Weise Menschen haben es einst erkannt:
Baue dein Haus lieber nicht auf Sand –
warte nicht auf das große Glück,
sammle das kleine – Stück für Stück!

Schon morgens, die heiße Tasse Tee
oder der dampfende, schwarze Kaffee.
Zucker darin, vielleicht ein Stück,
das ist doch schon ein Moment voller Glück.

Ein Sonnenstrahl auf deiner Nase.
Blumen draußen oder in der Vase.
Ein warmer Mantel an kalten Tagen,
Kinder die ständig ‚Warum?’ dich fragen.

Dein Kätzchen, das um deine Beine streicht,
dein Hund, der heimlich ins Bett sich schleicht,
ein Klönschnack mit dem Nachbarn am Zaun
oder im Zirkus der lachende Clown.

Es wird in jedem noch so kargen Leben
viele dieser Glücksmomente geben.
Du musst sie nur für dich erkennen,
dann kannst du dich glücklich nennen.

© Martina Pfannenschmidt, 2015





Wurzeln

Mein Baum,
jedem Wind und Sturm trotzt du.
Deine Äste streckst du
dem Himmel entgegen,
so, als möchtest du dem Allmächtigen
dafür danken,
dass er dich an diesen Platz gestellt hat.
Du jammerst nicht über den Regen,
du bist dankbar für ihn.
Ich hörte dich auch niemals
über zu große Hitze stöhnen.
Stattdessen erfreust du dich an der
kühle der Nacht.
Woher nimmst du nur deine Kraft?

Ich kenne die Antwort:

Weil du tief verwurzelt bist!

Warum bin ich nicht wie du?
Warum bin ich nicht standhaft an meinem Platz und in meinem Reden und Tun?
Warum bin ich unsicher?
Warum zweifle ich,
ein Teil des Großen und Ganzen zu sein?
Warum bringen mich manche Situationen
ins Straucheln?
Warum schaffen es andere Menschen,
mich zu beeinflussen?
Warum lasse ich zu,
dass sie mir meine Lebensfreude rauben?
Warum fülle ich meinen Platz
an dem ich stehe, nicht aus?

Ich kenne die Antwort:

Weil ich nicht fest verwurzelt bin!

Kann ich als Mensch
überhaupt Wurzeln schlagen?

Versuchs,
sagt der Baum
und lächelt.


© Martina Pfannenschmidt, 2015




Erde

In der Unendlichkeit - im All,
liegt ein kleiner blauer Ball.
Er gibt den Menschen Rätsel auf.
Wie begann es, wie war sein Lauf?

Manche sagen voller Spott:
Euer großer weiser Gott
hat ihn im Handumdrehen erschaffen
samt den Menschen und den Affen.

So war es nicht, auf keinen Fall,
denn es gab ΄nen großen Knall
und siehe da - der Zufall pur -
waren da Welt und Natur.

Wenn ich mir beschau die Erde,
glaub ich, dass gesagt: Es werde!
- eine wirklich große Macht,
woher kommt denn sonst die Pracht?

Die Geschichten aus der Bibel –
erzählen sie Märchen, wie die Fibel?
Sie zeigen auf, wie es war zu Beginn
alles andere macht keinen Sinn.

Nur weil es unvorstellbar ist,
heißt es noch lange nicht, sie ist
ein Zufallsprodukt, das sich nur dreht
und eines Tages dann vergeht.

Unsere Welt wurd uns gegeben
und wir sollen danach streben,
zu erhalten und bewahren
heute und in 1000 Jahren.
  
Doch was machen wir stattdessen?
Wir vergiften unser Essen!
Wie ne dunkle wilde Herde
trampeln wir über die Erde.

Es ist fast so, wie ich meine,
irgendwo gibt’s wohl noch eine -
Welt auf der wir leben dann,
wenn diese Erde nicht mehr kann!

Mensch, es heißt jetzt: Aufgepasst,
und endlich den Entschluss gefasst:
Lasst uns an die Kinder denken
und alles bald zum Guten lenken.

Umdenken heißt es – und zwar jetzt,
denn unser Ball ist arg verletzt!
WIR haben es sonst bald geschafft:
Es hat die Welt dahin gerafft!

© Martina Pfannenschmidt, 2015